St. Georgius-Gilde 1592 Goch e.V.

                                                                                              

Presse aktuell


  Georg Creon ist Gocher Stadtschützenkönig  2018

 

 Ulrich Knickrehm (2.v.r.) überreichte die Blumen an die Sieger. 


                    

Georg Creon ist der Gocher Stadtschützenkönig 2018. Er schoss zur Eröffnung der Gocher Sommerkirmes den Rumpf und darf nun für ein Jahr die Schärpe des Stadtkönigs tragen. Creon trat für die St.-Georgius-Schützengilde an.                                                              

Den Kopf schoss Mike Vogt vom Schützenverein Tell, den rechten Flügel errang Marcel Bröckelschen vom Schützenverein Kessel-Nergena und den linken Flügel schoss Rudolf Verhaag von der St. Kosmas & Damian Schützenbruderschaft Hülm-Helsum.                 

Bereits bei der Kirmeseröffnung vor dem Rathaus konnten sich die Schützen über Auszeichnungen aus der Hand von Bürgermeister Ulrich Knickrehm freuen. In der Mannschaftswertung des Bürgermeisterpokalschiessens belegte der Schützenverein Nierswalde den ersten Platz mit 184 Ringen. Es folgten die St.-Georgius-Gilde mit 179 Ringen und die St. Kosmas & Damian Schützenbruderschaft Hülm-Helsum mit 178 Ringen. Die Einzelwertung konnte Arndt Meching aus Nierswalde mit 48 Ringen nach Stechen für sich entscheiden. Auf den zweiten Platz kam Dirk Hermsen von der St.-Georgius-Gilde mit 48 Ringen, dritte wurde Nadine Hühnlein vom Schützenverein Kessel-Nergena mit 47 Ringen nach Stechen.


Quelle: rponline


20. Oktober 2017

Goch Gocher Georgius-Gilde feiert ihr neues Königspaar


Traditionell fand im Oktober die Inthronisierung des neuen Königspaares der St. Georgius-Gilde 1592 Goch statt. Unter flotter Marschmusik zogen Georg und Veronika Creon, begleitet von Adjutanten, Hauptmann und Leutnant der Gilde sowie dem abdankenden Königspaar in den geschmückten Rittersaal des Hotel de Poort ein.

Zu Beginn konnte Hauptmann Hermann Bäcker neben der stellvertretenden Gocher Bürgermeisterin Gabi Theissen, die Abordnungen des Schützenvereins 1905 Tell und der Sint Barbaragilde aus Veghel, zahlreiche Freunde und Verwandte des Königspaares sowie eine große Schar der Gildenfamilie begrüßen.

Er dankte dem scheidenden Jubiläums-Königspaar Matthias Aldenhoven und Lara Venhoff für ihr Engagement im 425-jährigen Jubiläumsjahr der Gilde und überreichte ihnen die Königsplakette und ein Abschiedsgeschenk.

Nun galt es, den neuen Gildenkönig zu proklamieren. Der neue König erhielt den großen Königspokal und königliche Schulterklappen für seine Uniform sowie die Glückwünsche der Gildenfamilie. Vizebürgermeisterin Gabi Theissen war es vorbehalten, das Königspaar zu inthronisieren und Georg Creon die historische Königskette aus dem Jahr 1592 und seiner Frau Veronika das silberne Diadem und ein Blumengebinde zu überreichen. 

Nach diesem Festakt hielt der neue König seine Antrittsrede, in der er darauf hinwies, wie besonders stolz er und seine Königin seien, die Gilde als 323. König der Georgius-Gilde vertreten zu dürfen. Es folgte der Ehrentanz.  

Als erste Amtshandlung durfte der frisch gekürte König nebst Königin die jahresbesten Schützen mit Orden auszeichnen. Schießmeister Jochen Schouten gab die Sieger bekannt: Die Pfänderorden beim Königschießen wurden errungen von Dirk Hermsen (Kopf), Josef Müsken (rechter Flügel) und Georg Creon (linker Flügel, Schwanz u. Rumpf). In der Jahreswertung der Damen siegte Maria Reyntjes vor Brigitte Lamers und Karin Bäcker. Bei den Herren hieß der Sieger in der Schützenklasse Georg Aldenhoven vor Ralf Balcerzack und Jochen Schouten.  

In der Altersklasse der männlichen Schützen ab 60 Jahre gewann Hermann Bäcker, gefolgt von Herbert Maassen und Hans Coenen. Den 1. Preis im Stöckchenschießen belegte Jochen Schouten vor Matthias Aldenhoven und Herbert Maassen.

      Quelle: RP

31. August 2017  

Georg Creon ist neuer König

Am 14. Oktober wird der neue Würdenträger der Georgius-Gilde inthronisiert.

Als letzten großen Höhepunkt im Jahr ihres 425-jährigen Bestehens feierte die St.-Georgius-Gilde ihr Königsfest. Es wurde mit einem Gottesdienst in der St.-Maria-Magdalena-Kirche eingeläutet. Beim anschließenden Frühstück im Kolpinghaus konnte Hauptmann Hermann Bäcker eine große Anzahl Gildenbrüder und -schwestern begrüßen.

Im Laufe des Vormittags erhielt Heiner Flintrop die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft in der Gilde. Die Gildenfamilie freute sich im Anschluss über ein Fotobuch, das die bildliche Chronik der Gilde der letzten 25 Jahre in hunderten Bildern und Presseberichten widerspiegelte.

Am Nachmittag traf sich die Gildenfamilie auf dem Vereinsgelände "op den Doelen" an der Jahnstraße. Im Schützenhaus war ein von den Gilde-Damen gespendetes Kuchenbuffet angerichtet. Für die Kinder wurde auf dem Gelände ein Sommer-Biathlon angeboten und auch die Erwachsenen vergnügten sich beim Nagelbalken-Klopfen und Bierkrug-Schieben.

Den Auftakt der Schießwettbewerbe machten die ehemaligen Könige, die um die Kaiserwürde schossen. Mit einem gezielten Schuss gelang es dem Gildenbruder Josef Polders mit dem 45. Schuss den Vogel von der Stange zu holen.

Zwischenzeitlich galt es für die Damen unter der Leitung von Schießmeister Jochen Schouten beim Luftgewehr-Preisschießen gute Schießergebnisse zu erzielen. Glückliche Siegerin wurde Karin Bäcker, die mit 29 Ringen den 1. Preis und den Wanderpokal vor Ulla van Aken, Lara Venhoff, Dagmar Lommen und Karola Polders errang.

Dann wurde der Königsvogel hochgezogen. Ein spannender Wettkampf um den Gildenkönig 2017 und zugleich Nachfolger des Jubiläumskönigspaares Matthias Aldenhoven und Lara Venhoff begann. Zuerst galt es, den Kopf abzuschießen. Mit dem 41. Schuss gelang dies Dirk Hermsen. Der rechte Flügel wurden von Josef Müsken (18. Schuss) abgeschossen. Danach drehte sich der Vogel plötzlich und ein Teil des Rumpfes löste sich. Um der Gefahr eines vorzeitigen "Abwurfs" des Vogels zu entgehen, verzichteten die Organisatoren auf die weiteren Pfänderpreise und gingen sogleich zum Königsschießen über. Hierzu fanden sich zwei Anwärter ein. Nach hartem aber fairen Wettkampf war es Georg Creon vergönnt, mit dem 24. Schuss den "Rest des Adlers" von der Stange zu holen.

Unter anhaltendem Jubel der Schützenschar, Gäste und Schaulustigen wurde der frisch gebackene König standesgemäß auf Schultern über den Schießplatz getragen, wo er die Glückwünsche der Georgius-Gilde sowie der Abordnung des Schützenvereins Tell entgegen nahm. Im Namen der Gildenfamilie gratulierte Hauptmann Hermann Bäcker dem Königspaar und überreichte die "kleine Königskette" und Blumen für Königin Veronika.

Als Adjutanten wurden Jochen und Dagmar Lommen sowie Matthias Aldenhoven und Lara Venhoff ernannt.

Eine Gruppe war zwischenzeitlich ausgerückt, um das Haus des neuen Königs an der Hervorster Straße mit dem Kranz zu schmücken. Des Weiteren wurde die Gildenfamilie zu einem Frühschoppen auf dem Schießstand "op den Doelen" vom Königspaar eingeladen.

Mit seiner Frau Veronika wird Georg Creon beim Krönungsball am 14. Oktober im Rittersaal des "Hotel de Poort" als 323. Gildenkönig festlich inthronisiert und das Königssilber überreicht bekommen.

      Quelle: RP

    25. April 2017

Goch Georgius-Gilde feiert 425-jähriges Bestehen

Patronatsfest mit Festkommers in Goch. Zu den Gästen gehörte auch Günther Bergmann.

In Verbindung mit dem Namenstag des heiligen Georg feierte die St.Georgius-Gilde 1592 Goch ihr traditionelles Patronatsfest. Der Tag begann mit dem Festgottesdienst in der St. Maria-Magdalena-Kirche, der vom Gildenpräses Pater Roberto Alda zelebriert und vom Arnold-Janssen-Kirchenchor festlich mitgestaltet wurde. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto marschierte man zum Frühstück ins Gocher Kolpinghaus, zu dem auch einige befreundete Gastvereine und geladene Gäste anwesend waren. Gleichsam konnte der Gildenhauptmann Hermann Bäcker neben dem amtierenden Königspaar Matthias Aldenhoven und Lara Vennhoff eine stattliche Anzahl von Gildenmitgliedern und Ehrengästen begrüßen.

Es schloss sich der Festkommers anlässlich des 425-jährigen Bestehens der Gilde an. In seiner Ansprache wies der Hauptmann auf die lange Tradition der Bruderschaft hin. Er sagte, es sei schon bemerkenswert, dass eine Bruderschaft wie die St. Georgius-Gilde mit so hohen Ansprüchen an ihre Zielsetzungen über einen so langen Zeitraum von nunmehr 425 Jahren immer noch Bestand hat. Auch wenn die Bruderschaft in Kriegs- und Notzeiten stillgelegen hatte, so gab es doch immer wieder Gocher Bürger, die von den althergebrachten Ideen der Vorfahren fasziniert waren und die Gilde wieder aufleben ließen. Bäcker meinte, wie in jedem anderen Verein auch, sei das persönliche Engagement der Mitglieder hauptverantwortlich für den Fortbestand.

Anschließend wurde der Gilde eine besondere Ehrung zuteil: Der für den Kreis Kleve zuständige Landtagsabgeordnete Günther Bergmann verlieh der Jubiläumsbruderschaft die Ehrenplakette des Landes NRW. Mit dieser Plakette, verbunden mit einer Urkunde, zeichnet das Land Nordrhein-Westfalen engagierte Schützenbruderschaften und -vereine anlässlich ihres Vereinsjubiläums aus. Sodann gratulierte Bürgermeister Ulrich Knickrehm mit launigen Worten und überbrachte die Glückwünsche der Gocher Bevölkerung. Gratulationen kamen weiterhin von den geladenen Gästen des Schützenvereins Tell und der St. Barbara-Gilde aus Veghel.

Im weiteren Verlauf verlieh der anwesende Bezirks-Bundesmeister Heribert Herrmann dem Gildenbruder Hans Coenen das St. Sebastianus-Ehrenkreuz des Bundes der historischen deutschen Schützenbruderschaften für hervorragende Verdienste innerhalb der Gilde. Das silberne Verdienstkreuz wurde an Ralf Balcerzak vergeben und Ursel Coenen erhielt die Frauenauszeichnung in Silber. Außerdem gab es zwei Neuaufnahmen: Monika Balcerzak und Fabrice Creon wurden in die Georgius-Gilde aufgenommen. Eine seltene Ehrung wurde Hans Rouenhoff zuteil, der seit 60 Jahren Gildenmitglied ist und dafür den "goldenen Jubiläumsorden" bekam. Der Festkommers endete mit festlichen, musikalischen Einlagen.

 Quelle: RP

20. Januar 2017 


Goch "Doktor Humoris" für den "Pumpenbaas"

  Am 18. Februar wird Heiner Flintrop offiziell ausgezeichnet. Vorab feierten ihn Josef Polders, Julia Wittkämper, Johannes Polders und Fabian Seltmann  vor der Narrenburg des Vrouwenpoort-Prinzenpaares.                                                                                                        

Heiner Flintrop erhält in diesem Jahr die Ehrendoktorwürde der "Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort" für seine Verdienste um die Pflege des Brauchtums. Die Liste seiner bisherigen Aufgaben im Karneval ist lang.

Andere Menschen zum Lachen zu bringen, heitere Stimmung zu verbreiten, Freude weiter zu geben - das sind besondere Fähigkeiten. Und es ist auch eine auszeichnungswürdige Kunst - das befindet nun schon seit 48 Jahren der traditionsreiche Gocher Karnevalsverein "Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort" und verleiht seit 1969 den "Doktor Humoris Vrouwenpoortius" an Menschen, die sich "in besonderer Weise um den Karneval und die Pflege des Brauchtums verdient gemacht haben", wie es in der offiziellen Formulierung des Vereins heißt.

Heiner Flintrop heißt der Träger des närrischen Doktorhutes in dieser Session, in der die Pumpengemeinschaft das Prinzenpaar stellt. Der Orden wird nicht jedes Jahr verliehen, deshalb ist er der nunmehr 30. Träger. Sein karnevalistischer Lebenslauf begann im Alter von sieben Jahren. "Ich stand schluchzend und weinend an der Hand von Peter Poells Vater beim Gocher Rosenmontagszug", beschreibt er seine erste Erinnerung an Karneval. Geweint habe er aber nur, weil es sehr kalt war. Büttenredner, Bänkelsänger, Vrouwenpoortsänger, Standartenträger, Sitzungspräsident - die Liste seiner Aktivitäten im Gocher Karneval ist lang. Sie ziehen stetig und ohne Unterbrechungen wie ein roter Faden durch sein Leben. Manchmal sei er auch mit seinem Schreinerkittel in die Bütt gegangen, erzählt Flintrop, habe die Töchter Julia und Verena mitgenommen und die Büttenrede als Zwiegespräch gehalten. In den Jahren 1992 bis 97 und 2000 bis 2010 war er Vorsitzender der Vrouwenpoortgarde, später mehrmals Prinzgardist, heute Ehrengardist. Seit den 90er Jahren darf er sich auch "Pumenbaas" der Nachbarschaft nennen. Nachbarschaft meint die Nachbarschaftsgemeinschaft der Frauen- und Arnold-Jansen-Straße, wo in den 20 Jahren die Wiege der "Vrouwenpoort" stand. "Heiner Flintrop erhält den Doktor H.V. sehr verdient", betont der Vorsitzende der Vrouwenpoort und Vater des aktuellen Prinzen Johannes IV., Josef Polders. Wenn eine Ehrendoktorwürde verliehen wird, muss es auch eine Akademie geben. Das ist die Narrenakademie. "Die wurde ebenfalls 1969 ins Leben gerufen", berichtet Josef Polders. Studium carnevale heißt der Studiengang, bei dem man zum Beispiel lernen kann, wie man eine Büttenrede hält. Dozent der Narrenakademie ist auch Dr. H.V. Rob Miesen, bekannt als Gästeführer in Goch mit "Nachtwächterwanderungen" und "Schmugglertouren". "Unsere Doktoren sind eingeladen, während der Session Vorlesungen zu halten, das Brauchtum weiter zu pflegen und sich um den karnevalistischen Nachwuchs zu kümmern", berichtet Josef Polders. "Auch Aktivitäten außerhalb des Karnevals, die etwas mit dem gesellschaftlichen Leben zu tun haben, sind wichtig", sagt Polders weiter. So engagiert sich Heiner Flintrop auch bei der Organisation von Herbst- und Nikolausfesten.

Schützenkönig der Gocher St. Georgius-Gilde war er im Jahr 2000.

    Quelle : rp online

 


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